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PRESSERESONANZ

 

MEDIENwissenschaft, 4/2014
Das filmische Erbe Richard Wagners
Von Sven Weidner

Der von Jan Drehmel, Kristina Jaspers und Steffen Vogt herausgegebene Essay-/Interviewband aus dem Jahr 2013 bringt insofern neue Klänge in die vielstimmige wie mithin laute Wagner-Diskussion, als die darin vertretenen Aufsätze mit einigen bisher als unverbrüchlich geltenden Mythen aufräumen. Vorweg zu schicken ist, dass der Band in seiner Aufmachung, nämlich im DIN A4 Format, klug illustriert und auf Hochglanzpapier gedruckt, sich ganz wesentlich von eher nüchternen und konventionellen Aufsatzsammlungen unterscheidet. (...) Neben den zitierten Aufsätzen muss festgehalten werden, dass auch der Großteil der anderen Texte komplexe und leidenschaftliche Diskussionsbeiträge darstellen. (...) Der vorliegende Band ist ambitioniert, und die vielen Analysen versuchen, Richard Wagner und seine Musik neu zu perspektivieren sowie dessen Bedeutung für das Medium Film und die vielen Interdependenzen zu definieren, zu reinterpretieren und unter einem medienwissenschaftlichen wie filmhistorischen Fokus zu bündeln. [weiterlesen]

 

 

NMZ – neue musikzeitung, 12/2013
Was ist fotogener als seine Musik?
Von Viktor Rotthaler

Am Ende des Wagner-Jahres soll an dieser Stelle noch ausführlich ein Buch vorgestellt werden, das ein bisher immer vernachlässigtes Thema behandelt: Wagner und das Kino. (...) 100 Jahre später ist nun anlässlich einer großen Retrospektive im Berliner Zeughaus-Kino im Junius-Verlag eine große Publikation über das „Wagner Kino“ erschienen. Ein Buch, das zum Standardwerk werden wird. (...) Die Herausgeber haben den Bogen weit gespannt, von der Filmfigur Wagner und Wagner im NS-Film über seinen Einfluss auf die frühe französische Filmtheorie bis hin zu seinen Spuren in der filmischen Popkultur, bei Lars von Trier und Christoph Schlingensief. Sehr aufschlussreich sind auch die fünf Dialoge, die das reichhaltig bebilderte Buch auflockern: Der Schauspieler Edgar Selge, der Filmdirigent Frank Strobel und die Regisseure Philipp Stölz, Werner Herzog und Hans Jürgen Syberberg geben darin Auskünfte über ihre Arbeit, die in manchen Fällen sehr eng mit dem Werk Wagners verknüpft ist. [weiterlesen]

 

 

Neue Zürcher Zeitung, 23. Mai 2013
Gefühlswegweiser im Kino der Dekadenz
Von Jörg Becker

Keine Hochzeit im amerikanischen Kino scheint ohne den Brautmarsch aus „Lohengrin“ auszukommen, und der „Walkürenritt“ hat seit dem Helikopterangriff aus Coppolas „Apocalypse Now“ (1979) längst einen eigenen ikonografischen Katalog generiert. Verfilmungen der Künstlerbiografie oder der Opern Richard Wagners, auch der Einsatz musikalischer Wagner-Motive im Kino bilden einen Teil der Betrachtungen einer Veranstaltungsreihe im Berliner Zeughauskino. Darüber hinaus geht es um Wagners Stoffe und Figuren, um die Fortführung seiner Leitmotivtechnik im Hollywoodkino der klassischen Periode seit den 1930er Jahren, ein System von „Gefühlswegweisern“ durch den Bau des Dramas, und schliesslich wird die Konzeptualisierung des Kinos als eine in der Nachfolge Wagners geschaffene Form des Gesamtkunstwerks reflektiert, als eine auf Überwältigung angelegte Inszenierung, in der ein Maximum künstlerischer Ausdrucksmittel Sogwirkung zu entfalten vermag. [weiterlesen]

 

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2013
Mach es nicht so lang, Wagner!
Von Bert Rebhandl

Gibt es heute noch wagnerisches Erzählen im Kino? Eine Filmreihe in Berlin widmet sich den Nachwirkungen des Komponisten in der Welt der laufenden und tönenden Bilder. (…) Anlässlich des 200. Geburtstags der Geburt des Komponisten haben Jan Drehmel, Kristina Jaspers und Steffen Vogt eine hochdifferenzierte Retrospektive zusammengestellt, die verschiedenste Zugänge zu Wagner eröffnet. (…) Die Filmschau im Zeughaus-Kino versäumt es nicht, einen Regisseur zur Diskussion zu stellen, der auch schon für einen Sommer in Bayreuth im Gespräch war, dann aber doch bei seinen verqueren filmischen Kunstmythen blieb. Lars von Trier ist im gegenwärtigen Weltkino der Einzige, der eine ähnliche Verbindung aus Ritual und Synästhetik sucht. (…) „Breaking the Waves“ oder auch „Melancholia“ führen zurück auf die Frage nach dem Mythos in der Moderne. Dieser wird hier nicht bearbeitet, sondern zum Moment einer nachreligiösen Selbstdistanzierung, die kein anderes Medium findet als das der (filmischen) Kunst. Mit diesem Pathos kommt man um Wagner nicht herum.

 

 

epd-film, 5/2013
Sehnen & Schmachten
Von Sabine Horst

Am 22. Mai wird der 200. Geburtstag Richard Wagners gefeiert. Das Kino feiert mit. Schließlich hat der Mann den Surround-Sound, den Fantasyvierteiler und das Kulturevent für Zerstreute erfunden. (…) Die phantasmagorische, überwältigende Wirkung der Wagneropern, ihr Bilder- und Effektreichtum – Karfreitagszauber und Waldweben, Unterwasserszenen und Feuersbrünste, all dieses Gurgeln und Schmurgeln, Wabern und Wallen – haben natürlich irgendwann begonnen, Filmemacher zu faszinieren. (…) Den ganzen Mai hindurch präsentiert das Zeughauskino in Berlin Filme und Veranstaltungen zum Thema „Wagner-Kino“; zu den Gästen gehören die Regisseure Hans Jürgen Syberberg und Timo Vuorensola (wg. „Iron Sky“), das Filmspektrum reicht vom Noir über Visconti bis zu Boormans „Excalibur“. Auf dem Symposium „Richard Wagner und das Kino der Dekandenz“ werden Thesen vertieft. Zu den Referenten gehören auch epd-Film-Autoren: Jörg Buttgereit, Marcus Stiglegger, Elisabeth Bronfen. Begleitend erscheint die erste deutschsprachige Publikation zum Thema (…).

 

 

Deutschlandfunk, „Kultur heute“, 28. April 2013
Wagner im Kino – Eine Film- und Veranstaltungsreihe im Zeughauskino Berlin
Von Rüdiger Suchsland

Das Ende, schon am Anfang. Mit Musik aus der Götterdämmerung beginnt „Excalibur“. Das so realistische wie bombastische Fantasy-Epos des Briten John Boorman erzählte im Jahr 1981 zwar den Mythos des englischen Sagen-Helden-Königs Arthur und seiner Tafelrunde nach – zum musikalischen Geleit aber musste es selbstverständlich Wagner sein. (…) Mit „The New World“ erzählte der Amerikaner Terrence Malick 2006 die Geschichte von Pocahontas, der indianischen Häuptlingstochter, die sich in einen Weißen Siedler verliebte: Natur trifft auf Zivilisation, paradiesische Unschuld auf die Last der Geschichte, und die Musik zu dieser für beide Seiten erschütternden Begegnung ist die Overtüre von Rheingold. Dies sind nur zwei Beispiele aus jener schier unendlichen Geschichte von Wagners Musik und dem Kino. Viele hochinteressante Fallbeispiele, Varianten und Verästelungen dieser Geschichte präsentiert jetzt das Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums in Berlin in einer hochinteressanten, ungewöhnlichen und mit Mühe und Liebe zusammengestellten Retrospektive, die soeben eröffnet wurde. [weiterlesen]

►anhören (Link zur Website von Deutschlandradio)

 

 

Berliner Zeitung, 25. April 2013
Senta und das Biedermeier
Von Ralf Schenk

Wagner und das Kino – das ist eine unendliche Geschichte, die bereits 1903 mit der ersten „Walküre“-Adaption beginnt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten im Jahre 1913 legte der Berliner Filmpionier Oskar Messter den ersten Film über ihn vor. Mit diesem knapp zweistündigen Opus, das Episoden aus Wagners Leben aneinanderreiht, eröffnet heute die Reihe „Wagner Kino“, zu der am Wochenende auch ein Symposium „Richard Wagner und das Kino der Dekandenz“ gehört. (…). Außerdem laufen Filme von Werner Herzog, Ken Russell, John Boormann, Hans-Jürgen Syberberg, Louis Malle, Susan Sontag, David Cronenberg und Christoph Schlinegnsief, kurz: fast das ganze kinematografische Wagner-Universum. (…) Zu den schönsten Wiederbegegnungen gehört „Der fliegende Holländer“, den der Theaterregisseur Joachim Herz 1964 für die Defa drehte. Das war alles andere als eine bloße Abfilmung des Bühnengeschehens. Herz legte Wert auf eine filmische Konzeption. [weiterlesen]

 

 

die tageszeitung, 25. April 2013
Der geistige Vater des Film-Pathos
Von Thomas Groh

Francis Ford Coppola ließ 1979 in seinem Antikriegsfilm „Apocalypse Now“ vom „Ritt der Walküre“ aufgepeitschte US-Soldaten ein vietnamesisches Dorf angreifen. Nicht erst seitdem weiß das Kino um die Kriegsrelevanz von Wagners Musik. (…) Wagner ist damit geistiger Vater nicht nur der Großraumdiscos mit ihren Lightshows, deren grüne Laser Harry Kupfer 1988 in seiner „Ring“-Inszenierung auf die Zuschauer richtete, sondern insbesondere auch des Kinos, das dem Komponisten weit mehr verdankt als bloß wuchtige „Star Wars“- oder „Herr der Ringe“-Soundtracks eines dem Zuschauerauge entzogenen Orchesters. Rund einen Monat lang forscht die von Jan Drehmel, Kristina Jaspers und Steffen Vogt mit erfreulich ausholender Geste kuratierte Reihe diesen Spuren nach, die Wagners Person – etwa in Carl Froelichs Stummfilm-Biopic von 1913 – und Werk im Kino hinterlassen hat. „Ein Kino der Dekadenz, des verschwenderischen Bombasts“ macht das begleitende Symposium dabei schon im Titel aus. [weiterlesen]

 

 

Der Tagesspiegel, 25. April 2013
City Lights. Mut zur Brücke
Von Frank Noack

(…) Ansonsten scheint Wagner der meistzitierte Komponist der Filmgeschichte zu sein –  das verdeutlicht die Retro, die das Zeughauskino zu seinem 200. Geburtstag veranstaltet. Auf dem Programm stehen einige Filme, die sich mit dem Märchenkönig oder mit seinem teuren Schützling befassen – die beiden Themen lassen sich kaum voneinander trennen. Los geht es heute mit dem 1913 gedrehten Stummfilm  „Richard Wagner“, dessen Macher damals auf die noch lebende Witwe Cosima Rücksicht nehmen mussten. Und in dem von Elisabeth Bronfen eingeführten Melodram  „Pandora und der fliegende Holländer“  (1951) sehnen sich Ava Gardner und James Mason in schönstem Technicolor nach einem Liebestod. Von der Kolportage bis zum Experimentalfilm ist allerlei in der Reihe vertreten. (…)

 

 

rbb Kulturradio „Kulturtermin“, 25. April 2013
Wagner Kino. Filme und Veranstaltungen im Zeughauskino Berlin
Von Petra Castell

Riesen und Zwerge, Ritter und Drachen, Götter und Zauberer, untote Seefahrer und Gralssucher – Figuren und Motive im Werk Richard Wagners gehören seit Stummfilmtagen zum festen Inventar des Genre-Kinos. Und so beschränkt sich die Rezeption Wagners in der Filmgeschichte keineswegs auf Verfilmungen seiner Biografie und seiner Opern oder die Verwendung einzelner musikalischer Motive in Filmmusiken. Die vielfältigen Bezugspunkte zwischen Wagners Werk und dem Kino spiegeln sich in einem facettenreichen Film- und Veranstaltungszyklus, den das Zeughauskino Berlin im April und Mai zum 200. Geburtstag des Komponisten präsentiert.

Gespräch mit den Kuratoren Kristina Jaspers und Steffen Vogt

►anhören (Link zur Website des RBB)

 

 

Film-Dienst, 8/2013
Wagner marsch! Der Komponist Richard Wagner und das Kino
Von Roland Mörchen

Der Mythos Wagner ist im Wagner-Jahr 2013 allgegenwärtig. Aber: Bayreuth und das Kino? Nicht nur in Lars von Triers „Melancholia“ färben die spätromantischen Seufzer des Komponisten Richard Wagner (1813-1883) die Leinwand. (…) Wagner starb 1883, zwölf Jahre vor der ersten Vorführung des Kinematografen durch die Brüder Lumière. Hätte er sie erleben können, wäre das Kino für ihn vielleicht von Interesse gewesen, da es Opernstoffe auch einem weniger musikspezifisch begeisterten Publikum andiente. (…) Unter dem Titel „Wagner-Kino“ findet vom 25.4. bis 31.5. im Zeughauskino am Deutschen Historischen Museum, Berlin, eine Film- und Veranstaltungsreihe statt, die sich der Wagner-Rezeption im Film widmet. Sie umfasst 20 Filmprogramme. Gezeigt werden u.a. auch die fünf auf der folgenden Seite beschriebenen Filme; die Vorführungen werden von Einführungen, Diskussionen und musikalischen Performances begleitet. Eine Tagung sowie ein Begleitbuch bieten die Möglichkeit zur inhaltlichen Vertiefung des Themas. (...)

 

 

Siegessäule, 5/2013
Wagner goes Camp
Von Karsten Zang

Wagners Ideal war ein Theater der Überwältigung, die perfekte Illusion. Die Musik sollte unmittelbare optische Visionen und sinnliche Empfindungen hervorrufen. Eine Ästhetik, die auf ein „Bigger than life“ zielt, in dem die Idee des großen Hollywoodfilms praktisch vorweggenommen wird. Die Ende April startende Film- und Veranstaltungsreihe zu Wagner im Zeughauskino zeigt künstlerische Ausflüge in so ziemlich alle denkbaren Richtungen der Filmgeschichte – Kitschfilm, Propagandafilm, Experimentalkino, Melodram, Sci-Fi-Satire und und und … Den Kuratoren ist eine gute Mischung aus dem Naheliegenden und dem Abwegigen gelungen – neben bekannten Filmen von Regisseuren wie Lars von Trier oder David Cronenberg finden sich auch zahlreiche Raritäten im Programm. Auffällig ist, dass erstaunlich viele schwule Regisseure auf dem Plan stehen, darunter Rainer Werner Fassbinder, Luchino Visconti, Werner Schroeter und Yukio Mishima. [weiterlesen]

 

 

tip, 23. April 2013
Wagner-Kino im Zeughauskino

Dass Richard Wagner irgendwie großes Kino ist, wissen wir nicht erst seit „Apocalypse Now“. Schon früh gab es ein Interesse des neuen Mediums an dem musikalischen Meister mit Hang zum Gesamtkunstwerk, der heuer vor 200 Jahren geboren wurde. Eine Filmreihe im Zeughaus geht nun den verschiedenen Zusammenhängen nach, die man unter dem Stichwort Wagner-Kino rubrizieren kann: Biografische Filme wie „Richard Wagner“ (...) aus dem Jahr 1913 von William Wauer und Carl Froelich finden sich ebenso wie wagnerianische („Melancholia“ von Lars von Trier) oder wagnerianisierende („Lektionen in Finsternis“ von Werner Herzog). [weiterlesen]

 

 

Deutschlandradio Kultur „Fazit“, 27. April 2013
Wagners Film Noir
Von Anke Schaefer

Interview mit Elisabeth Bronfen anlässlich des Symposiums „Richard Wagner und das Kino der Dekadenz“ im Zeughauskino am Deutschen Historischen Museum

►anhören (Link zur Website von Deutschlandradio)

 


SWR2 „Journal am Morgen“, 25. April 2013
Wagner und die Filmkunst

Rüdiger Suchsland über eine Filmreihe mit Symposium im Zeughauskino Berlin

►anhören (Link zur Website des SWR)

 

 

Deutschlandradio Kultur „Fazit“, 1. April 2013
Die Film- und Veranstaltungsreihe „Wagner-Kino“
Von Jürgen Liebing

Interview mit der Co-Kuratorin Kristina Jaspers zur Film- und Veranstaltungsreihe „Wagner-Kino“ im Zeughauskino am Deutschen Historischen Museum

►anhören (Link zur Website von Deutschlandradio)

 

 

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